
| Uncle Freds Cabin The task of developing as small a house with as small an operating cost as possible for two persons leads to an interlocking of several pragmatic solution strategies, within those space quality must be able to unfold. Additionally the building regulations for the site affect the shape. The house is situated on a leasehold property in an allotment settlement. It tries to vary the character of a garden hut so far that thereby a space offer that’s as generous as possible, even if it’s actually small, develops. A space offer that can fulfil all necessary functions and wished qualities for the occupant. Since the owner is often on the way for weeks, it was necessary to optimize the passive house in a way that allows an operating temperature within the shortest time at arrival. The simple form of the cabin is opened with a few interferences. Imaginary narrow disks cut openings into different parts of the covering made of spruce slats. The only particularity of these slats is the play between standing and lying screwed profiles. One of the cutouts is tangent to the building, so that a larger opening develops here. Lowering the ground floor under the surrounding area does not only permit a two-storey use within a single-storey hight limitation. It also enables a tub sitting in the ground, which expands the living space by feel over the outside part. At the same time the ceiling of the living space rises outward, which still strengthens the relation to the garden. With reference to the Japanese Tatami room the floor is structured by Tatami rectangles, which also expand from inside to outside. The individual rooms of the cabin, by which nearly everything is opened to each other, are defined by the stairs in the centre. The sidewalls of the staircase build space zones on both sides. The recreation area above the living space integrates bed and bath tub into the formed floor. Views through the spaces and especially light, that seeps from different directions give the house its spatial depth. Floorspace 44,50m², Energy characteristic 10KWh/m²a |
| Onkel Freds Hütte Die Aufgabenstellung ein möglichst kleines Haus mit möglichst kleinen Betriebskosten für zwei Personen zu entwickeln führt zu einer Verschachtelung von mehreren pragmatischen Lösungsstrategien, innerhalb derer sich Raumqualität entfalten können muss. Zusätzlich beeinflussen die Bebauungsvorgaben des Grundstücks die Gestalt. Das Haus steht auf einem Pachtgrundstück einer Kleingartensiedlung und versucht den Charakter einer Gartenhütte soweit zu variieren, dass dabei ein möglichst großzügiges, wenn auch tatsächlich kleines Raumangebot entsteht, welches alle nötigen Funktionen und gewünschten Qualitäten für den Bewohner erfüllen kann. Da der Bauherr oft wochenlang unterwegs ist, war es notwendig, das Passivhaus dahingehend zu optimieren, es innerhalb kürzester Zeit bei Ankunft auf Betriebstemperatur zu bringen. Die simple Hüttenform wird mit wenigen Eingriffen geöffnet. Gedachte schmale Scheiben schneiden an unterschiedlichen Stellen Löcher in die Hülle aus Fichtenlatten, deren einzige Besonderheit das Spiel zwischen stehend und liegend geschraubten Profilen ist. Einer der Ausschnitte tangiert das Gebäude, sodass hier eine größere Öffnung entsteht. Ein Absenken des Erdgeschosses unter das umlaufende Gelände erlaubt nicht nur eine zweigeschossige Nutzung bei eingeschossiger Höhenlimitierung. Es ermöglicht auch das Ausbilden einer im Boden sitzenden Wanne, die den Wohnraum gefühlsmäßig um den Bereich im Freien erweitert. Gleichzeitig steigt die Decke des Wohnraumes nach außen hin an, was den Bezug zum Garten noch verstärkt. An den japanischen Tatamiräumen angelehnt, ist der Boden mit Tatamirechtecken gegliedert, die sich ebenfalls zwischen innen und außen erstrecken. Die einzelnen Räume der Hütte, von denen fast alle zueinander geöffnet sind, werden von der Treppe im Zentrum definiert. Deren seitlichen Wände erzeugen beiderseits Raumzonen. Der Ruhebereich über dem Wohnraum integriert Bett und Badewanne in den geformten Fußboden. Durchblicke und vor allem Licht, das aus unterschiedlichen Richtungen einsickert verleihen dem Haus seine räumliche Tiefe. Nutzfläche 44,50m², Energiekennzahl 10KWh/m²a |