
| Housing Itzling Das Wohnprojekt umfasst zwei Häuser, welche sich an der umgebenden Bebauung orientieren und deren Struktur aufnehmen. Der erste Baukörper im südlichen Teil des Grundstücks neigt sich dem Verlauf der Straße zu, während der zweite Baukörper die Ausrichtung der Bebauung aus zweiter Reihe aufnimmt. Die schmalen Stirnseiten orientieren sich zu den lärmintensiveren Zonen, während sich die Wohnräume in Richtung der privaten und beruhigten Zone öffnen. Beide Gebäude werden über ein gemeinsames Treppenhaus und einen gemeinsamen Lift erschlossen. Dieser Erschließungsknoten sitzt am zentralen Vorplatz der Wohnanlage. Vom Stiegenhaus aus werden die Wohnungen über Laubengänge erreicht. Erschlossen wird das Grundstück von der bestehenden Zufahrt aus. Von diesem Erschließungspunkt teilt sich der Verkehr: Die PKWs „verschwinden“ in der Tiefgarage (die die bestehende Topographie aufnimmt und daher nur wenig unter der Strasse liegt), während die Bewohner und Besucher zu Fuß oder mit dem Rad über eine flache Rampe auf den Vorplatz gelangen, der zum Verweilen einlädt. Von hier aus teilt sich der Weg erneut in einen öffentlichen und einen halböffentlichen Erschließungsweg. Der öffentliche Fuß- und Radweg führt im Westen entlang der Privatgärten bis nach Norden zur bestehenden öffentlichen Verbindung für Fußgänger und Radfahrer und ermöglicht so eine zusätzliche Durchwegung des Quartiers. Der halböffentliche Weg sticht durch die Baukörper durch und vermittelt über diesen „Filter“ einen weiteren Schritt in Richtung Privatheit. Er trennt den nördlichen Baukörper von dem umgebenden öffentlichen Grün, wie dem Spielplatz. Dieser liegt im Osten des Grundstücks, geschützt und entfernt von der Straße. Um das öffentliche Grün zu maximieren, ist der Radweg nahe der Grundgrenze platziert, damit die Privatgärten der Erdgeschosswohnungen so groß wie möglich gestaltet werden können. Das Niveau der Privatgärten bleibt auf ±0,00 und gräbt sich sozusagen in das Ursprungsgelände, wodurch Distanz zur Umgebung geschaffen wird. Die öffentlichen Zonen folgen währenddessen dem ursprünglichen Gelände und schließen so an die Nachbargrundstücke an. |
| Wohnbau Itzling Das Wohnprojekt umfasst zwei Häuser, welche sich an der umgebenden Bebauung orientieren und deren Struktur aufnehmen. Der erste Baukörper im südlichen Teil des Grundstücks neigt sich dem Verlauf der Straße zu, während der zweite Baukörper die Ausrichtung der Bebauung aus zweiter Reihe aufnimmt. Die schmalen Stirnseiten orientieren sich zu den lärmintensiveren Zonen, während sich die Wohnräume in Richtung der privaten und beruhigten Zone öffnen. Beide Gebäude werden über ein gemeinsames Treppenhaus und einen gemeinsamen Lift erschlossen. Dieser Erschließungsknoten sitzt am zentralen Vorplatz der Wohnanlage. Vom Stiegenhaus aus werden die Wohnungen über Laubengänge erreicht. Erschlossen wird das Grundstück von der bestehenden Zufahrt aus. Von diesem Erschließungspunkt teilt sich der Verkehr: Die PKWs „verschwinden“ in der Tiefgarage (die die bestehende Topographie aufnimmt und daher nur wenig unter der Strasse liegt), während die Bewohner und Besucher zu Fuß oder mit dem Rad über eine flache Rampe auf den Vorplatz gelangen, der zum Verweilen einlädt. Von hier aus teilt sich der Weg erneut in einen öffentlichen und einen halböffentlichen Erschließungsweg. Der öffentliche Fuß- und Radweg führt im Westen entlang der Privatgärten bis nach Norden zur bestehenden öffentlichen Verbindung für Fußgänger und Radfahrer und ermöglicht so eine zusätzliche Durchwegung des Quartiers. Der halböffentliche Weg sticht durch die Baukörper durch und vermittelt über diesen „Filter“ einen weiteren Schritt in Richtung Privatheit. Er trennt den nördlichen Baukörper von dem umgebenden öffentlichen Grün, wie dem Spielplatz. Dieser liegt im Osten des Grundstücks, geschützt und entfernt von der Straße. Um das öffentliche Grün zu maximieren, ist der Radweg nahe der Grundgrenze platziert, damit die Privatgärten der Erdgeschosswohnungen so groß wie möglich gestaltet werden können. Das Niveau der Privatgärten bleibt auf ±0,00 und gräbt sich sozusagen in das Ursprungsgelände, wodurch Distanz zur Umgebung geschaffen wird. Die öffentlichen Zonen folgen währenddessen dem ursprünglichen Gelände und schließen so an die Nachbargrundstücke an. |